Katzenrassen

Blauäugige Siamkatze oder Hauskatze? Wer heute eine Samtpfote sucht, hat die Qual der Wahl zwischen Rassekatzen und Mischlingen. Entdecken Sie die beliebtesten Katzenrassen im Rasseporträt und finden Sie eine Katze, die zu Ihnen passt. Weiterlesen

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Die wichtigsten Charakterzüge

Meine Katze sollte sein

Aussehen

Grösse
KleinMittelGross
Fell
Haarlos / HypoallergenKurzhaarLanghaar
Farbe
SchwarzBlau / GrauChinchillaCremeWeissLilaBraun / Schoko / Grau
Muster
TabbySchildpatt / Dreifarbig / CalicoZweifarbig / Tuxedo / VanColorpoint
12 Katzenrassen zu Ihrer Suche
7 min

American Curl

Die American Curl ist eine Katzenrasse, die Aufmerksamkeit erregt: Ihre geschwungenen Ohren würden auch als ausgefallener Kopfschmuck, entworfen von einem modernen Designer, durchgehen. Beim Charakter der American Curl setzt sich ihr Hauskatzen-Erbe durch: Sie ist unverdorben, aktiv und menschenbezogen.

10 min

American Shorthair

Als die ersten europäischen Siedler nach Amerika reisten, befanden sich an Bord ihrer Schiffe auch vierbeinige Passagiere. Kätzische Mitreisende waren damals vor allem aufgrund ihrer Jagdfähigkeiten geschätzt. Schliesslich hielten sie Ratten und Mäuse während langer Seereisen in Schach. Und auch an Land waren sie beliebt, sorgten sie doch dafür, dass die Getreidespeicher der Siedler frei von Ungeziefer waren. Nach heutigen Erkenntnissen sind die Vierbeiner der ersten nordamerikanischen Siedler zudem Vorfahre einer heute bekannten und beliebten Rasse namens „Amerikanisch Kurzhaar“, die oft auch als „American Shorthair“ bezeichnet wird.

10 min

American Wirehair

Amerikanische Kurzhaar- und Langhaarkatzen sind den meisten Katzenfreunden bekannt. Aber was bitteschön ist die „American Wirehair“ für eine Rasse? Die oft auch als „Amerikanische Drahthaarkatze“ bezeichneten Tiere sind in Amerika sehr selten und in Europa kaum zu finden. Dennoch ist die American Wirehair eine sehr interessante Katze, die wie viele andere Katzenrassen aufgrund einer zufälligen Mutation entstand. Erfahren Sie hier mehr über die Drahthaarkatzen aus dem Staat New York!

10 min

Britisch Kurzhaar

Sind Sie auf der Suche nach einer Katze, die ihre Familie mit ihrem ruhigen und ausgeglichenen Charakter perfekt ergänzt und sich gegebenenfalls nur für die Haltung im Haus eignet? Dann stehen die Chancen gut, dass Ihnen die Rasse „Britisch Kurzhaar“ empfohlen wurde. Dem plüschigen Fell und den grossen Augen der Britisch Kurzhaar, auch British Shorthair genannt, kann kaum ein Katzenfreund wiederstehen. Dabei ist auch der Charakter der Briten einfach zum Liebhaben! Doch was sollten Sie sonst noch wissen? Unser Rasseportrait stellt Ihnen die Kurzhaarkatzen aus Grossbritannien detailliert vor und bietet Tipps zur Anschaffung, Haltung, Ernährung und Gesundheitsvorsorge.

10 min

Britisch Langhaar

Sie sind auf der Suche nach einer anpassungsfähigen Katze für das Leben im Haus, möglichst mit langem Fell? Die „Britisch Langhaar“, auch oft „Highlander“ ist die Halblanghaarvariante der Britisch Kurzhaar und teilt mit ihr das freundliche, ausgeglichene Wesen und einen eher geringen Bewegungsdrang.

9 min

Burmilla

Diese verspielte noch junge Katzenrasse aus Grossbritannien ist aus der zufälligen Kreuzung eines Chinchilla-Perserkaters mit einer Burma-Katze entstanden. Um die Entstehung ranken sich Mythen, von denen einer niedlicher und herzerwärmender ist als der andere. Genau wie die Burmilla selbst.

9 min

Cornish Rex

Kurz- und Langhaarkatzen sind ein gängiges Bild in der Katzenwelt. Doch Katzen mit gekräuseltem Fell oder gar ganz ohne Haarkleid kennt man eher weniger! Eine der seltenen Katzenrassen, deren Vertreter eine auffällige Fellstruktur aufweisen, ist die Cornish Rex.

8 min

Devon Rex

Die Devon Rex ist eine seltene Katzenrasse, die sich aufgrund ihrer äusseren Erscheinung leicht von anderen unterscheiden lässt. Ihr wurden eine flache Schädelform mit extrem grossen abstehenden Ohren und sehr grossen Augen angezüchtet. Während die ersten Reaktionen auf die Devon Rex noch verhalten bis ablehnend waren, gelangte sie später aufgrund ihrer sehr speziellen äusseren Merkmale schnell zu Ansehen. Seit 1968 ist diese besondere Katze mit dem aussergewöhnlichen Äusseren von der “Féderation Internationale Féline” (FiFe) anerkannt. Die Devon Rex ist wegen ihrer angenehmen charakterlichen Eigenschaften eine typische Familienkatze. Auch eignet sie sich sehr gut für die Wohnungshaltung. Vielleicht bereichert Sie ja bald auch Ihr Zuhause?

10 min

Norwegische Waldkatze

Die Norwegische Waldkaze ist ohne menschlichen Einfluss in ihrem Ursprungsland Norwegen entstanden und begeistert mit ihrem wilden Äusseren und einem unverfälschten Charakter. Doch nicht nur das Aussehen der Norweger ist ursprünglich!

10 min

Perserkatze

Die plüschige Perserkatze ist eine der beliebtesten Katzen überhaupt. Ist es verwunderlich, gehört die im Persischen als „Gorbe-ye irāni“ (auf Deutsch „iranische Katze“) bezeichnete Fellnase doch zu den ältesten Katzenrassen. Und das, obwohl die uns heute bekannte Perser gar nicht aus dem Orient stammt!

11 min

Sibirische Katze

Die Sibirische Katze ist das Inbild einer Naturrasse: Die mittelgrossen Katzen mit dem ursprünglichen Aussehen, kräftiger Statur und halblangem Fell sollen ganz ohne menschlichen Einfluss in ihrer Heimat Russland entstanden sein. Gezielt gezüchtet werden sie erst seit den 80er Jahren.

6 min

Sphynx

Ganz sicher ist man sich bei der Herkunft der Sphynx Katzen nicht. Haarlose Katzen existieren bereits seit langer Zeit: Die Azteken hielten Berichten zufolge schon vor mehreren Jahrhunderten haarlose Katzen. Erste Aufzeichnungen von Nacktkatzen wurden Anfang 1900 in New Mexico gefunden. Dort kamen zwei haarlose Kitten auf die Welt, jedoch wurden diese nicht verpaart, da es sich um Geschwister handelte. Sie wurden auf den Namen „New Mexican Hairless cats“ getauft. Diese Katzen sind jedoch nicht mit der heutigen Sphynx Katze verwandt. Bei der Sphynx Katze handelt es sich um eine Katzenrasse kanadischen Ursprungs. 1966 gebar eine Hauskatze ein haarloses Katzenbaby. Damit begann die Zucht der Sphynx Katzen. Der Besitzer züchtete mit der haarlosen Katze, die auf den Namen „Prune“ getauft wurde, weiter, um weitere Nacktkatzen zu züchten. Einige der Kitten besassen Fell, andere waren haarlos. Die Kitten wiesen schwere Gesundheitsprobleme auf: Ihr Immunsystem konnte sich nicht richtig entwickeln. Somit kam es beinahe zu einem kompletten Rückgang der Zucht. Jedoch konnten Mitte der 70er weitere Exemplare der Nacktkatze ausfindig gemacht werden und die Zucht setzte sich fort. Seit 1971 ist die Sphynx als Rasse anerkannt.

Wie sind die Katzenrassen entstanden?

Im Vergleich zur Hundezucht ist die Katzenzucht noch verhältnismässig jung: Erst Mitte des 20. Jahrhunderts begannen Katzenfreunde, sich professionell zu organisieren und Rassestandards zu entwickeln.

In den 1930er Jahren setzte sich die Französin Marguerite Ravel für einen europäischen Dachverband ein, in dem sich die nationalen Katzenzüchter zusammenschliessen konnten. 1950 wurde daraus in die Fédération Internationale Féline d‘Europe (FIFE), die heute Fédération Internationale Féline (FiFé) heisst. Seitdem erfreut sich das Züchten von Katzenrassen immer grösserer Beliebtheit.

Wurden Katzen schon vorher gezüchtet?

Katzen begeistern uns Menschen nicht erst seit knapp 100 Jahren. Tatsächlich gehen die Ursprünge der Katzenzucht noch etwas weiter zurück: Die plüschige Perserkatze wurde beispielsweise von Liebhabern schon vor über 200 Jahren gezüchtet.

Auch für die Siamkatze gab es bereits im 19. Jahrhundert einen ersten Rassestandard. Die schöne Thailänderin kam von Asien nach Europa, wo ihre erste Nachzucht 1885 auf einer Londoner Katzenausstellung präsentiert wurde.

Wie viele Katzenrassen gibt es?

Heute hat sich aus diesen Wurzeln und dank der organisierten Zucht eine bunte Vielfalt bei den Rassekatzen entwickelt. Von der FiFé sind mittlerweile insgesamt 48 Katzenrassen anerkannt.

Was zeichnet eine Rassekatze aus?

Jede einzelne Rasse hat einen individuellen Steckbrief. Doch was macht eine Katze zur Rassekatze? Bei den Zuchtzielen, die Züchter sich setzen, spielen verschiedene Eigenschaften von Katzen eine Rolle. Neben der Optik gehören dazu beispielsweise auch ihr Charakter und ihre Gesundheit.

Für europäische Katzenzüchter schreibt meist die FiFé die Standards vor. Belegen lassen sich diese Standards mit einem Stammbaum, den jede Katze aus seriöser Zucht mitbringen muss. Anhand des Stammbaums lassen sich die Vorfahren einer Katze über mehrere Generationen hinweg nachverfolgen. Nur so ist eine Reinzucht gewährleistet.

Wie werden Katzenrassen unterteilt?

Die Einteilung der Katzenrassen richtet sich häufig nach dem Fell und der Haarlänge der Vierbeiner:

Apropos Kurzhaar: Viele Katzenbesitzer, die ihr Leben mit einer „Shorthair“ teilen, antworten auf die Frage nach deren Rasse häufig: „Das ist eine EKH, also eine Europäisch Kurzhaar!“ Streng genommen ist das nicht ganz korrekt. Denn auch die Europäisch Kurzhaar ist eine eigene Katzenrasse mit strengen Standards und kontrollierter Zucht.

Entwicklungen und Trends in der Katzenzucht

Wenn Sie auf der Suche nach einer Katze sind und sich von der Vielfalt der Katzenrassen überfordert fühlen, seien Sie froh, dass Sie nicht auf den Hund gekommen sind – sowohl die Zahl als auch die Vielfalt ist bei Hunderassen wesentlich grösser als bei Katzen.

Früher war die kontrollierte Zucht bei Katzen auf wenige Rassen beschränkt, die sich vor allem durch Fell und Farbe unterschieden. Die Hundezucht hat dagegen zahlreiche Rassen mit extremen Unterschieden hervorgebracht. Zwischen einer 70 Kilogramm schweren Dogge und einem zwei Kilogramm leichten Chihuahua liegen Welten.

Denn Hunde wurden ursprünglich für verschiedene Zwecke wie Jagd oder Rennen gezüchtet. Das Leben einer Katze war hingegen schon immer etwas entspannter. Ihre Hauptaufgabe war es früher, das Haus und den Bauernhof von Mäusen freizuhalten. Allerdings geht der Trend zu immer mehr Extremen in der Katzenzucht.

Heute gibt es beispielsweise Katzenrassen mit kurzen Beinen wie die Munchkin oder Wildkatzenhybriden wie die Savannah. Dass der Wunsch nach aussergewöhnlicher Abstammung oder Körperform nicht immer von Vorteil für die Katze ist, sollten Sie auf der Suche nach einem schnurrenden Haustier immer im Hinterkopf behalten.

Wie finde ich eine Katzenrasse, die zu mir passt?

Katzenfans haben heute die unterschiedlichsten Wünsche bei der Wahl ihrer Mieze. Die einen suchen süsse Katzen mit flauschigem Fell und runden Ohren, die anderen legen den Fokus eher auf exotische oder besonders anhängliche Katzenrassen.

Auch wenn viele Katzenrassen durch ihre Schönheit bezaubern, sollten sich Katzenfans vor allem über den Charakter und die Anforderungen an die Haltung der Tiere informieren. Wer zum Beispiel sein Herz an eine schlanke Orientalin verliert, bekommt nicht nur eine bildschöne Siamkatze, sondern auch eine gesprächige und lebhafte Gefährtin.

Ruhiger geht es bei den Ragdolls zu. Überhaupt sind Langhaarkatzen genau richtig, wenn Sie gerne viel Zeit mit Ihrer Katze verbringen möchten: Sie fordern mehrmals pro Woche Zeit für die ausgiebige Fellpflege.

Gleich und gleich gesellt sich gern: Vertreter ähnlicher Katzenrassen verstehen sich tendenziell besser als Samtpfoten mit unterschiedlichem Temperament. Besonders wichtig ist in jedem Fall eine ausgiebige Sozialisierung.

So kommen Sie zu Ihrer Samtpfote

Wer eine ältere Rassekatze sucht, kann mit etwas Glück im Tierschutz fündig werden – oder lässt sich vom Charme einer Hauskatze um die Pfote wickeln! Sie sind noch unschlüssig, welche Rasse zu Ihnen passt? Damit Sie in Ruhe alles über Katzen und ihr Wesen nachlesen können, finden Sie im Katzenmagazin von zooplus zu den beliebtesten Katzenrassen ein ausführliches Rasseporträt.

Ausserdem erhalten Sie wertvolle Tipps rund um die Haltung, Pflege und Ernährung von Samtpfoten. Alles, was Ihre Katze für den Einzug bei Ihnen benötigt, finden Sie im Katzen-Shop von zooplus.

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